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Kittlitz - Nostitz

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Weltgebetstag 2026: Nigeria

Kommt! Bringt eure Last!

Jedes Jahr feiern wir am ersten Freitag im März im Bischdorfer Pfarrhaus mit gutem Essen, interessanten Länderinfos, toller Musik und natürlich im Gottesdienst den Weltgebetstag. Dazu sind natürlich auch unsere Geschwister im Kirchgemeindebund aus Kittlitz-Nostitz eingeladen. 
Damit alles klappt, bedarf es immer einiger Vorbereitung. Dabei hilft uns die Frauenarbeit der Ev. Landeskirche Sachsen, die verschiedene Werkstätten veranstaltet.

Haben Sie Lust, beim Weltgebetstag mitzumachen? Kommen Sie gern zur Vorbereitungs-Werkstatt!

Kirchenbezirk Löbau-Zittau
Mo 19. Jan | 9:00 – 13:00 Uhr
Haus der Landeskirchlichen Gemeinschaft | 02763 Zittau
Theodor-Korselt-Str. 15 a
Leitung: Ulrike Eltz

Melden Sie sich einfach im Pfarramt unter 03585 481401 und es finden sich sicher einige Interessierte, die gemeinsam nach Zittau fahren wollen.

Aktueller Hinweis!!: 
Eine Dame aus der der Bisch-Herwigsdorfer Gemeinde wird nach Zittau fahren. Der Kontakt wird gerne über das Bischdorfer Pfarramt (siehe oben) vermittelt.

Vormittags klappt es nicht? Es geht auch online. 
Dafür bitte entweder selbst anmelden und zuhause zuschalten oder bei Sabine Bublitz unter sabine.bublitz@googlemail.com melden. 
Am 28. Januar wollen wir ggf. im Bischdorfer Pfarrhaus gemeinsam an der Online-Veranstaltung teilnehmen.

2026–01 Mi 14. Jan 2026 | 9:00 – 12:30 Uhr
WGT Online
Leitung: Ulrike Eltz | Peggy Rühle
Anmeldeschluss: 07.01.2026 TN-Beitrag: 10,00 €
 

2026–02 Mi 28. Jan 2026 | 17:00 – 20:30 Uhr
WGT Online
Leitung: Ulrike Eltz | Peggy Rühle
Anmeldeschluss: 21.01.2026 TN-Beitrag: 10,00 €

Nach der Anmeldung erhalten Sie den Einwahllink für das Seminar auf der Plattform ZOOM und ein kleines Materialpaket u. a. mit der Gottesdienstordnung, der Postkarte und den Rezepten. Bitte melden Sie sich bis spätestens 7 Tage vor Beginn über unsere Website an.
www.frauenarbeit-sachsen.de | Anmeldung: olga.wagner@evlks.de

Liebe Leserinnen und Leser,

 

das ist ein merkwürdiger und kurzer Spruch aus der Bibel, der als Jahreslosung über dem Jahr 2026 steht. Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu! Diese einfache Aussage soll uns durch das Jahr begleiten. Doch was bedeuten diese Worte?

Der Text der Losung stammt aus dem letzten Buch der Bibel, der sogenannten "Offenbarung des Johannes". Dieser Bibeltext geht auf den Seher Johannes zurück. Er verfasste den Text ca. 90-95 n. Chr. während der Zeit seiner Verbannung auf der Insel Patmos, denn damals wurden die Christen durch das Römische Reich verfolgt. Er richtet sich an sieben junge Christengemeinden.

Die Offenbarung wurde später von den Leserinnen und Lesern häufig als Katastrophenbericht verstanden, zumal darin viele Symbole und Visionen vorkommen, die eher pessimistisch stimmen. Doch wollte Johannes vielmehr die Gläubigen trösten.

Der Vers Siehe, ich mache alles neu! Steht ganz am Ende, im 21. Kapitel der Offenbarung. Johannes beschreibt in einer Vision, wie Himmel und Erde neu geschaffen und Tränen, Tod und Leiden überwunden werden. In dem Bibeltext heißt es: Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein.

Johannes zeichnet in seiner Vision eine Stadt, die Schutz bietet. In dieser neuen Welt wohnen die Menschen ganz nah bei Gott. Johannes schildert in seinem Text eine komplette Verwandlung. Die alte Welt mit allem Unrecht, aller Einsamkeit, Gewalt und Ungerechtigkeit verschwindet und wird überwunden.

Für Johannes geht es bei dem Text nicht nur um eine oberflächliche Veränderung. Vielmehr wünscht er sich eine tiefgreifende Verwandlung der Welt und des eigenen Lebens. Die alte Welt soll dabei nicht überdeckt, sondern überwunden werden. Gott wird wiederum nicht als ein distanzierter Beobachter geschildert, sondern als handelnder Gott, der heilt und Hoffnung schenkt.

Zu einer Welt voller Krisen, Kriege und Unsicherheit bildet der Bibeltext von Johannes einen Gegenentwurf. Der Text erinnert uns daran, zu hoffen und zu vertrauen. Und er ruft uns dazu auf, die Welt mitzugestalten und zu verbessern. Die Vision des Reich Gottes bildet dabei keine ferne Utopie, sondern eine sehr konkrete Einladung – indem wir in unserem Umfeld für Frieden, Vergebung und Liebe sorgen.

Die Losung ermutigt uns dazu, Veränderungen und Neuanfänge im eigenen Leben zu suchen und zu gestalten, alte Gewohnheiten abzulegen, neue Wege zu gehen oder Beziehungen zu erneuern. Sie erinnert an die Hoffnung auf eine umfassende Erneuerung der Welt, in der Gottes Gerechtigkeit und Frieden herrschen werden.

Siehe, ich mache alles neu! – Wie schön wäre eine Welt, in der Frieden und Gerechtigkeit neu werden können, im Großen und im Kleinen.

Dafür wünsche ich Euch und Ihnen viel Kraft und Gottes Segen!

Ihr und Euer Pfarrer Friedemann Bublitz

 

UNSERE ORGEL

Liebe Gemeinde, Liebe Leser…

….es ist soweit, die Orgel ist fertig. Am 18.01.2026 war Einweihung.

2020 wurde ein Orgelgutachten erstellt, aus dem hervorging, dass es einer umfassenden Sanierung bedurfte, Firmen mussten gesucht und Kostenvoranschläge eingeholt, verglichen, ausgewertet werden, Fördermittel mussten beantragt werden. Das alles initiiert von unserer damaligen Pfr. Elisabeth Süßmitt. Engagiert koordinierte, organisiert und plant sie die Aktivitäten. Sie hat auch die die “Orgelfreunde“ ins Leben gerufen, die bis heute mit großen Elan das Projekt Orgelrestauration begleiten. Aber auch finanzielle Mittel sind wichtig.  So waren wir überwältigt welche Resonanz die Aufrufe auslösten. Schließlich musste eine große Summe zusammen kommen, mehr als die vielen Thaler von damals. Vielen lieben Dank an alle Spender jeder Einzelne, jede noch so kleine Spende trägt zum Gelingen dieses großen Projektes bei. Auch viele Firmen und Institutionen (z.Bsp. ULT, Löbauer Druckhaus, Landtechnik Oberlausitz, Chromawave, Stiftung der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien)  beteiligen sich an der Spendenaktion. Die Arbeiten konnten am 07.10.24  beginnen und wurden im Januar 2026 mit der technischen Abnahme abgeschlossen.

Bei unserer Orgel handelt es sich um die zweitgrößte der noch 41 vorhandenen Bärmigorgeln. Sie wurde 1859/1860 von Gotthilf Bärmig (1815-1899) aus Werdau erbaut. 1912 und 1964 erfolgten Umbauten zum heutigen Zustand. Ihr Klang zeugt noch heute von der Orgelbaukunst des 19.Jh. Bei den Arbeiten wurde ein Schriftstück entdeckt, dass einige Fakten wiedergibt.

 Diese Orgel ist erbaut im Jahre 1859. Die Aufstellung des Werkes begann den 25.Juli, die Beendigung desselben erfolgte den 15.Oct. Die Übernahme geschah den 17.Oct. durch Herrn Org. Carl Eduard Hering aus Budizin und die Einweihung fand statt den 30.Oct. Das Werk enthält im Ganzen 2144 Pfeifen, darunter 13 blinde Prospektpfeifen. Davon kommen aufs Hauptwerk 1065 und auf das Oberwerk 566 Zinnpfeifen. Holzpfeifen enthält das Werk 118, das Oberwerk 166 und das Pedal 216. Das Werk enthält also 1631 klingende Zinn- und Holzpfeifen.                                                                                 Bemerkt Carl Aug. Kotzor, erster Lehrer und Organist 

Um die Arbeiten durchzuführen Bedarf es einer großen Expertise und viel Liebe zu Details und dem Instrument an sich. All das zeigt Herr Max. Der Zittauer Orgelservice – Christian Max, Böhmische Str. in Zittau (seit 2009) kümmert sich teilweise mit einem Team, seit Oktober, mit großer Professionalität um unsere Orgel. Durch den Orgelservice wurden die Windladen restauriert, viele Teile wurden über- und aufgearbeitet, einige Teile mussten sogar in mühevoller Handarbeit neu hergestellt werden und die Pfeifen müssen neu intoniert werden. Das eine und andere Detail wurde entscheidend verbessert. Sogar einige Zeitzeugnisse konnten gefunden werden. Danke an Herrn Max für die gute Arbeit. 

Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder. Ein kleines Wunder ist geschehen, dass unsere schöne Orgel in der Kittlitzer Kirche wieder in alter Pracht ertönen kann - Gott zur Ehre und den Menschen zur Freude. 

Nun sind Sie eingeladen, sich vom wundervollen Klang der Orgel zu überzeugen. Besuchen Sie ab Ostern einen Gottesdienst in der Kittlitzer Kirche oder kommen Sie zu einen Konzert.